Thema Klärschlamm

  • Die Abwasserentsorgung ist eine wichtige Aufgabe der Daseinsvorsorge zur Gewässereinhaltung und damit für eine lebenswerte Umwelt.
  • In Deutschland sorgen modernste Kläranlagen dafür, das die kommunalen und industriellen Abwässer ordnungsgemäß gereinigt dem natürlichen Wasserkreislauf wieder zugeführt werden.
  • Dabei entsteht im Ergebnis des Reinigungsprozesses unvermeidbar Klärschlamm.
  • In der Regel wird er entwässert (d.h. stichfest und noch mit ca. 75% Wasseranteil) der weiteren Verwertung übergeben.
  • Der Klärschlamm enthält durchaus wertvolle Pflanzennähstoffe und Mineralien ist aber auch ein Schadstoffsenke (Schwermetalle, Haushaltchemikalien, Medikamentenreste und andere Schadstoffe), die in das Abwasser eingetragen wurden.
  • Daher gelten strenge gesetzliche Regeln für die Klärschlammverwertung.
  • Deutschlandweit sind ca. 6.800.000 t/a entwässerter Klärschlamm zu verwerten. In Thüringen sind das ca. 180.000 t/a. Die Mitgliedsunternehmen des KKT haben ein Aufkommen von rund 65.000 t/a.
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