Die Durchführung von Machbarkeitsstudien erfolgte 2019 und 2021 durch die Dr. Born – Dr. Ermel GmbH.
Ein wirtschaftliches Handeln in der geplanten Größenordnung (70.000 tOS/a) ist möglich.
Die Verwertungsaufgabe kann wirtschaftlich, nachhaltig und mit hoher Entsorgungssicherheit erfüllt werden.
Der Grundsatzbeschluss zur konkreten Anlagenplanung wurde von der Verbandsversammlung am 30. November 2021 einstimmig gefasst.
Das Grundstück zur Errichtung der verbandseigenen Verwertungsanlage wurde 2022 erworben.
Beschreibung des Vorhabens – Standortwahl
Ca. 79 Prozent des Klärschlammaufkommens stammt aus Ostthüringen.
Der Standort befindet sich in einem bestätigten B-Plan-Gebiet (Industrie- und Gewerbegebiet), hat eine optimale logistische Lage mit Anbindung an die BAB A4 und die Bundesstraßen B2, B7 und B92. Die mittlere gewichtete Transportentfernung* beträgt 68,2 km. * Gewichtete Transportentfernung : Entfernung von der jeweiligen KA zur MKVA multipliziert mit der zu transportierenden KS-Menge ergibt die sog. Transporttonnage, diese wird durch die gesamte zu transportierende KS-Menge dividiert.